2500 Baden

Weikersdorfer Platz 1

SONDERAUSSTELLUNG – Spielkartensammlung Rollettmuseum

Spielkarten Rollettmuseum
Sonderausstellung

Sonderausstellung „Spielkartensammlung Rollettmuseum“
Die Ausstellung wurde am Freitag, 11. Mai eröffnet und ist bis 27. Mai zu den Öffnungszeiten des Rollettmuseums (täglich außer Die., 15.00 – 18.00 Uhr) zu besichtigen.

Dem vielseitigen wissenschaftlichen Interesse von Anton Rollet, dem Museumsgründer, ist seine historisch interessante Spielkartensammlung zu verdanken. Sie ist Teil der technologischen Sammlung zum Thema „Buch und Kartendruck“.
In dieser Sonderausstellung werden erstmals besondere Highlights seiner Sammlung, ergänzt durch Vergleichsspielkarten aus anderen Sammlungen, präsentiert.

Seine kleine, didaktisch wohl durchdachte Sammlung illustriert die Produktion von Karten anhand von Druckbögen, die den Entstehungsprozess von Vorder- und Rückseite demonstrieren. Natürlich befinden sich die drei häufigsten Kartensymbole in der Sammlung, die französischen Farbzeichen (Herz, Pik, Karo, Treff), deutsche (Herz/Rot, Blatt/Laub/Grün, Schellen, Eichel) sowie italienische (Becher, Schwerter, Münzen, Stäbe bzw. Keulen).

Besonders interessant aber ist seine Auswahl, ermöglicht sie doch einen Einblick, mit welchen Spielkarten im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts gespielt wurde. Meist sind es Fabrikate aus näheren und ferneren Teile der Monarchie wie Wien, Wiener Neustadt, aber auch Triest.

Und für Spielkarten-Connaisseure gibt es echte Raritäten, wie ein sehr seltenes „Feines Damen Piquet“, ausgestorbene Kartenbilder (Ödenburger Bild, Mohrendeutsche Karten) und, als wissenschaftliche Überraschung, eine einfigurige Version der heutigen „Doppeldeutschen“ Karten mit den Motiven aus dem Schillerschen Drama „Wilhelm Tell“. In der Fachwelt bereits lange vermutet, wird in dieser Ausstellung der Beweis für die Richtigkeit dieser Hypothese gebracht.

In Zusammenarbeit mit TALON, dem Österreichisch-Ungarischen Spielkartenverein Wien/Budapest
Kurator: Wolfgang Altfahrt

DIE ERÖFFNUNG: